Wir spielen: MOMO


Momo – eine wundersame Geschichte zur Zeit

Draussen vor der grossen Stadt, in der Ruine eines Amphitheaters, da lebt ein Waisenkind. Es ist ein Mädchen und heisst Momo. Diese Momo besitzt eine ganz besondere Gabe, sie kann nämlich unglaublich gut zuhören. Viele Leute, ob jung oder alt, besuchen Momo daher sehr gerne. Die einen, um sich mit ihr zu unterhalten, andere ganz einfach, um zu spielen. Plötzlich aber finden immer weniger Menschen noch genügend Zeit, um Momo aufzusuchen. Auch haben sie füreinander kaum mehr Zeit, denn immer dichter folgen sich die Termine. Was ist bloss geschehen? Gemeinsam versuchen sich die Kinder gegen diese unheimliche Veränderung und den Zeitverlust zu wehren. Sie haben auch einen guten Plan, doch will es ihnen nicht einfach gelingen. Irgendwann sind sogar Momos beste Freunde, Gigi der Fremdenführer und Beppo der Strassenkehrer, kaum mehr auffindbar. Durch eine wundersame Begegnung mit der Schildkröte Kassiopeia begibt sich Momo auf die abenteuerliche Suche nach dem Rätsel der immer knapper werdenden Zeit. Dabei gewinnt sie wertvolle Erkenntnisse über die Herkunft jeder einzelnen Stunde, Minute und Sekunde. Und sie wird mit einer wichtigen Aufgabe vertraut gemacht: sie soll den geheimnisvollen Zeitdieben, die sich auf unheilsame Art und Weise immer mehr in das Leben der Menschen einmischen, versuchen das Handwerk legen. Dazu bleibt dem mutigen Mädchen aber nur sehr wenig Zeit.

Die vorliegende Theaterfassung basiert auf dem Märchenroman (1973) von Michael Ende „Momo oder Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte.“. Theaterfassung und Inszenierung Reto Bernhard



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